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Veranstaltungstipps - Details
| Wann: |
17.02.2008 | 18.00 h |
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| Eventtitel: |
Seele, vergiss nicht die Toten |
| Wo: |
Kirche St. Marien Düren
- Düren |
| Kategorie: |
Musik |
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Cappella Villa Duria lädt ein zum Passionskonzert
Zwei unbekannte Totenmessen des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts, das Requiem op. 60 von Gabriel Rheinberger und das „Hebbel- Requiem“ von Max Reger, stellt Cappella Villa Duria erstmals in Düren anlässlich des Passionskonzerts am Sonntag, 17. Februar 2008, um 18 Uhr in der Marienkirche vor.
Bereits 1857 beschäftigte sich der 18jährige Rheinberger mit dem Requiem – 10 Jahre später vollendete er sein Requiem op. 60, arbeitete es unter dem Eindruck des Requiems von Cherubini noch einmal vollständig um und instrumentierte es neu. In dieser Fassung fand am 12. Dezember 1870 die Uraufführung des Requiems statt, das bei Publikum und Presse hohe Anerkennung fand: „… ein in Conception und Durchführung wahrhaft großartiges und stylvolles Werk…“Rheinberger widmete das 1872 erstmals gedruckte Werk unter dem Eindruck des deutsch-französischen Kriegs „Dem Gedenken der im Deutschen Kriege 1870-1871 gefallenen Helden“.
Regers „Hebbel-Requiem“ entstand während einer Konzerttournee ein halbes Jahr vor seinem Tod im Sommer 1915. Reger widmete es – wie Rheinberger 1872 – „Dem Andenken der im Krieg gefallenen deutschen Helden“. Text – es handelt sich um das Hebbel-Gedicht „Requiem“ aus dem Jahr 1840 – und Musik machen aber deutlich, dass Reger hier unter dem Eindruck der Schrecken des 1. Weltkriegs keineswegs eine nationalistisch gefärbte Hymne schrieb, sondern eher eine durch den Tod so vieler Menschen geprägte aufwühlende, zum Schluss aber auch versöhnliche Trauermusik, deren Wirkung sich niemand entziehen kann. Das für Alt-Solo, gemischten achtstimmigen Chor und Orchester komponierte Werk stellt höchste Ansprüche an Chor und Orchester – eine große Aufgabe für die Ensembles der Cappella Villa Duria.
Als Solisten des Konzerts werden zu hören sein: Marion Schoeller, Sopran, Beatrix Bardy, Alt, Axel Thoennes, Tenor, Magnus Piontek, Bass.Die Leitung von Chor und Orchester der Cappella Villa Duria liegt in den Händen von Johannes Esser.
Eintrittskarten zum Preis von 18, 20 oder 22 Euro gibt es an der Theaterkasse (02421/251317), im Bürgerbüro (02421/252004) und an der Abendkasse.
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| Veranstaltungsort |
Kirche St. Marien Düren |
| Homepage: |
http://www.annaundmarien.de/
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| Straße: |
Poliusstraße 1 |
| PLZ: |
52349 |
| Ort |
Düren |
| Land: |
DE |
Karte
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Marienkirche (Düren)
Die Marienkirche ist eine von zwei Innenstadt-Pfarrkirchen in Düren, Nordrhein-Westfalen. Die andere Innenstadtpfarre ist St. Anna.
Am jetzigen Standort der Marienkirche gibt es bereits seit 1459 ein Kirchengebäude. Zu diesem Zeitpunkt gründeten Franziskanermönche aus Koblenz an dieser Stelle ein Kloster mit Kirche. 1470 konnte die Klosterkirche mit vier Altären eingeweiht werden.
1501 brachte der Steinmetz Leonhard aus Kornelimünster das Annahaupt von Mainz nach Düren. Es kam zuerst in die Marienkirche. Erst 1506 wurde es in die heutige Annakirche überführt.
1533 wird das Kloster durch einen Brand vernichtet und die Kirche schwer beschädigt. Nach dem Wiederaufbau bleibt sie in ihrer Bausubstanz bis zum 16. November 1944, dem schwersten Luftangriff auf Düren erhalten.
Im Jahre 1832 wurde die zweite Pfarre in der Stadt mit der Franziskanerkirche errichtet. Durch die Vielzahl der Gläubigen war die Kirche schnell zu klein. Sie wurde neu errichtet und am 21. November 1915 eingeweiht. 1924 wurde eine Orgel der Orgelmanufaktur Klais, Bonn, mit 51 Registern eingebaut. Es war damals die größte Orgel in der Diözese.
Nach dem 16. November 1944 war die Kirche völlig zerstört. Vorübergehend wurden die Gottesdienste bei der evangelischen Gemeinde in der Philippstraße abgehalten. Am 1. Mai 1949 wurde der Grundstein für einen Neubau gelegt. Die neue Kirche wurde am 6. November 1949 durch den Aachener Bischof Johann Josef van der Velden konsekriert. Der Turm war am 27. November 1955 wieder hergestellt.
Quelle: Wikipedia
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