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Veranstaltungstipps - Pfarrkirche St. Mariä Heimsuchung
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| Veranstaltungsort |
Pfarrkirche St. Mariä Heimsuchung |
| Homepage: |
Keine Homepage angegeben |
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| Straße: |
Brigidastr. 2 |
| PLZ: |
52388 |
| Ort |
Nörvenich-Frauwüllesheim |
| Land: |
DE |
Karte
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Die Pfarrkirche Frauwüllesheim St. Mariä Heimsuchung liegt am südwestlichen Ortsrand von Frauwüllesheim in der Gemeinde Nörvenich im Kreis Düren (NRW). Das Dorf Frauwüllesheim soll jedoch schon Bestandteil der Schenkungen der im Jahr 725 verstorbenen heiligen Plectrudis, der Ehefrau Pippin des Mittleren, an das Kloster St. Maria im Kapitol gewesen sein. Die Akustik in der kleinen Kirche ist ausgezeichnet. Die intime Atmosphäre des gotischen Kirchenraums ist besonders geeignet für kammermusikalische Besetzungen, insbesondere der Barockmusik, und lockt immer eine große Zahl von Zuhörern zu den Konzerten der Cappella Villa Duria.
Allgemeines
Um 1123 entstand die damals zur Pfarre Binsfeld gehörende gotische Kapelle. 1847 wurde sie Pfarrkirche. Sie gehört zur Kath. Kirchengemeinde St. Mariä Heimsuchung in Frauwüllesheim. Tel.: 02421 / 72468
Umbau, Renovierungen
Zwischen 1877 und 1880 wurden große Umbau- und Renovierungsmaßnahmen unter der Leitung von Heinrich Wiethase durchgeführt. 1912 wurde der Barockaltar durch einen neugotischen Altar ersetzt. Weitere Umgestaltungen im Innern der Kirche erfolgten 1948 und Anfang der 1960er Jahre.
Bauwerk
Das aus großen roten Sandsteinquadern ausgeführte einschiffige Bauwerk hat einen niedrigen, aus verputzten Bruchsteinen dreiseitig schließenden Chor. Die Kirche wurde von Kölner Dombaumeistern geschaffen. Der Chror ist der ältere Bauteil der Kirche. Es handelt sich wohl um das erste Bauteil, der 1123 erbauten Kapelle, an die im 13. Jahrhundert ein Langhaus angebaut wurde. Das Hauptgesims unter dem fünfseitigen Schieferdach ist in der Kehle mit dreiblättrigen Eichenornamenten ausgelegt. Auch die fünf Spitzbogenfenster haben in ihrem Maßwerk Blattornamente. Über den Strebpfeilern am Chor sind vier Wasserspeier besonders ausgearbeitet. Am Langhaus, unter dem hohen, mit Schiefer gedecktem Dach, mit je einer Gaube auf der Süd- und Nordseite, fallen die großen Spitzbogenfenster besonders auf. Über den zweifach abgetreppten Spitzpfeilern sind ebenfalls Wasserspeier angebracht.
In den Jahren 1877-1880 ist das frühere Walmdach an der Westseite in einen steilen Giebel umgebaut und eine Vorhalle mit zwei Portalen angefügt worden. Über der Vorhalle steht ein großes Rosettenfenster. Heinrich Wiethase ließ auch die Sakristei neu bauen und den Dachreiter von der Mitte nach Osten versetzen.
Innenraum
Chor und Langhaus haben Kreuzgewölbe mit feingliedrigen schlanken Rippen und ornamentreichen Schlusssteinen. Im Chor ruht das Gewölbe auf sechs Diensten, im Langhaus auf Säulen und Dienstbündeln. Unter den Schlusssteinen im Gewölbe fallen ein Frauengesicht im Chor, ein Männergesicht im Langhaus und eine Teufelsfratze im Triumphbogen auf.
Im mittleren Feld der Nordwand steht eine Kreuzigungsgruppe mit Holzschnitzfiguren in dreiviertel Lebensgröße. Ebenfalls an der Nordwand befinden sich die handgeschnitzten Stauetten der Hl. Drei Könige. Hiermit wird die Verbindung zu St. Maria im Kapitol in Köln unterstrichen.
Quelle: wikipedia
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